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SaaS: eine strategische Geschäftsmöglichkeit

06. Februar 2013  

Das SaaS-Modell (Software-as-a-Service) hat sich vielerorts zur Bereitstellung von Software für Unternehmen durchgesetzt – und es liegt auf der Hand, warum das ein besonders überzeugender Ansatz ist.

Wenige Unternehmen sind bereit, große Summen in Server und Netzwerkausrüstungen zu investieren, die in der Regel eine Lebensdauer von drei bis fünf Jahren haben, bevor sie ausgetauscht werden müssen, oder bei veränderlichen Betriebsbedingungen im Voraus für Lizenzverträge zu zahlen. Warum heute für 50 feste Benutzerlizenzen zahlen, wenn das Unternehmen morgen vielleicht nur noch 30 Angestellte hat oder im nächsten Jahr 60 Angestellte beschäftigt werden müssen?

Das SaaS- oder Cloudmodell bietet Unternehmen Flexibilität für Wachstum oder Verkleinerung – ganz nach Bedarf. SaaS-Angebote können innerhalb kürzester Zeit bereitgestellt werden. Und wenn ein SaaS-Angebot nicht bedarfsgerecht ist oder nicht verwendet wird, kann es schnellstens wieder abgeschafft werden.

Die Nachfrage nach SaaS steigt rasant. Zu den größten Unternehmen am Markt, die sich in Richtung SaaS orientieren, gehören:

  • Microsoft. Dort war die größte strategische Änderung der vergangenen zwei Jahre die Orientierung hin zur Cloud-Technologie. Laut veröffentlichter Berichte wurden 90 Prozent des Budgets für Forschung und Entwicklung bei Microsoft in die Forschung und Entwicklung im Bereich Cloud-Technologie investiert (ca. 8 Milliarden US-Dollar).
  • General Motors. Im November 2011 hat der Gigant der Automobilbranche Google als Anbieter von cloudbasierten E-Mail-Tools sowie Tools für die Zusammenarbeit für seine 100.000 Angestellten ausgewählt1.
  • SAP. Das führende Unternehmen im Bereich ERP hat SuccessFactors, einen Anbieter für SaaS-Anwendungen für das Personalmanagement, für 3,4 Milliarden US-Dollar gekauft2.
  • IBM. Dieses Unternehmen hat Kenexa, einen Anbieter für SaaS-Analysen und soziale Anwendungen, für 1,3 Milliarden US-Dollar gekauft3.
  • Oracle. Die Übernahmen von Rightnow, Taleo und Eloqua zeigen, dass sich das Unternehmen verstärkt in Richtung Cloud-Technologie orientiert4.

Angesichts des erwarteten schnelleren Wachstums des SaaS-Marktes ist wohl eine stete Migration hin zur hybriden IT-Umgebung wahrscheinlich. Und natürlich bietet die Hybrid Cloud die Flexibilität unternehmensinterner Anwendungen in Kombination mit der Anpassbarkeit und den weiteren Vorteilen cloudbasierter Services.

Der Trend hin zu SaaS deutet darauf hin, dass mit der Zeit weniger Software installiert wird und der Weg hin zu mehr Service- und Produktivitäts-Tools und Anwendungen in diesem Bereich führt. Das bedeutet, dass die IT-Anforderungen der Unternehmen sich vom Management von Ressourcen vor Ort wie Serverwartung, Hardware-Aktualisierungen und Backups hin zu SaaS und cloudfähigen Lösungen verlagern werden.

Das ist die Gelegenheit für MSPs und ITSPs. Die Unternehmen werden in Zukunft Unterstützung bei der Ausarbeitung einer Strategie für die Integration von SaaS benötigen. Unser White Paper „Understanding the Changing Landscape for IT Services“ zur Erklärung des Wandels in der IT-Service-Landschaft beinhaltet einen umfassenden Einblick und fundierte Ratschläge, wie diese dynamische Chance genutzt werden kann, die sich aufgrund der veränderten Verfügbarkeit der Technik und der veränderten Anforderungen kleiner und mittelständischer Unternehmen bietet.

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