Back

Integration von Infrastrukturen: Wie steigende Systemanforderungen die Rolle der IT-Dienstleister verändern

09. Mai 2013  

cloud illustration

In der heutigen Geschäftswelt finden wir eine schier unüberschaubare Auswahl an Hardware, Software und mobilen Geräten vor – hinzu kommt die steigende Relevanz von Cloud-Anwendungen und gehosteten Anwendungen. Entsprechend komplexer sind die Herausforderungen für Lösungsanbieter in der IT-Branche geworden. Die Autotask Benchmarking-Studie unter IT-Dienstleistern zeigt, dass diese Entwicklung die Nachfrage nach neuen Services sowie eine Verschiebung der Prioritäten im Kundengeschäft und bei der Kostenplanung zur Folge hat. Diese Entwicklungen bringen große Chancen für IT-Serviceunternehmen mit sich.

Mehr als 67,3 % der Befragten waren der Meinung, dass die Expansion der cloudbasierten und gehosteten Anwendungen für die größten Veränderungen in der Service-Nachfrage verantwortlich ist. Mobile Konnektivität war für 57,7 % der Befragten ein weiteres entscheidendes Kriterium. Die Integration von Geräten, Plattformen, Anwendungen und anderen IT-Infrastruktur-Elementen hat zu erhöhten Anforderungen an das Netzwerk geführt und im Gegenzug bei 48,1 % der Befragten die Geschäftsmöglichkeiten erweitert. 36,5 % der Befragten zufolge hat die Zeit des „Bring Your Own Device“ (BYOD) eine wichtige Geschäftsmöglichkeit geschaffen.

Die gute Neuigkeit ist, dass die Kunden bereit sind, einen größeren Teil ihres Budgets für diese wachsenden Bereiche aufzuwenden. Laut unserer Studie berichteten 67,3 % der befragten ITSPs, dass für ihre Kunden die Unterstützung cloudbasierter Apps für Kostenplanung und Geschäftsanforderungen am Wichtigsten sei. 42,3 % der befragten Serviceprovider zufolge stelle die Unterstützung von BYOD-Umgebungen, auch bekannt als „IT-Consumerisation“, ebenfalls eine Priorität für die Kunden dar.

Da ein immer größerer Bedarf aufkommt, solche Systeme und Geräte mit existierenden IT-Infrastrukturen zu integrieren, verändert sich die Rolle der IT-Serviceprovider. Solch komplexe Umgebungen müssen geplant und verwaltet werden, um eine effektive und nahtlose Integration der Services sicherzustellen. Viele IT-Serviceprovider fungieren als vertrauenswürdige Berater und helfen Unternehmen dabei, ihre Infrastrukturen zu integrieren und anzupassen – anstatt als blinde Problemlöser, die in ein Unternehmen gerufen werden, wenn ein IT-Problem oder Notfall auftaucht.

Während die Kunden ihre Prioritäten bei der Kostenplanung neu bewerten, erkennen viele den wachsenden Wert von ausgeglichenen outgesourcten IT-Investitionen: 53,1 % der Befragten sahen das größte Wachstumspotenzial für 2013 in Managed-Services-Verträgen, bei denen es sich um Vereinbarungen mit spezifischen Service Level Agreements handelt, die auf kontinuierlichem Umsatz basieren.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Integration von IT-Systemen und Geräten sowohl die Möglichkeiten für IT-Provider als auch die Geschäftsbeziehungen mit IT-Kunden verändert. Während dieses Wandels ist der Schritt hin zu Managed-Services-Verträgen ein Gewinn für beide Seiten: Kunden erhalten den Vorteil eng eingebundener IT-Ressourcen ohne den Aufwand von unternehmenseigener IT, und IT-Serviceprovider sind in der Lage, gleichmäßigen Umsatz zu generieren und sich in die Organisation ihrer Kunden einzugliedern. So minimieren sie das Risiko von Kundenabwanderung und schaffen zuverlässigere Umsatzquellen.

Für mehr Informationen zu Kundenzufriedenheitsmetriken und weiteren aufkommenden Themen laden Sie unser Gratis-E-Book „Die entscheidenden Metriken: Ein intelligenter Ansatz für IT-Serviceprovider“ herunter.

Trending Posts
Folgen Tweets