Back

Wozu IT-Abteilungen heute in der Lage sein müssen.

08. Juli 2014  
Es gab Zeiten, da war die Lösung eines Problems für IT-Abteilungen ein Klacks und mit zwei Handgriffen erledigt. Doch diese Zeiten sind aufgrund der wachsenden Bedeutung von Cloud-Services und der stetig steigenden Komplexität endgültig vorbei. Entsprechend hat sich die IT-Abteilung vom Tüftler zu einem strategischen Berater entwickelt.

Dabei unterliegt die IT-Abteilung einem kontinuierlichen Wandel, dem sie sich stellen muss, wenn sie ihre Bedeutung nicht verlieren möchte. Als Folge der drastischen Veränderungen, die sich alle 10-15 Jahre vollziehen, haben sich die Anforderungen an IT-Abteilungen grundlegend verändert. Nachfolgend haben wir zusammengestellt, was IT-Abteilungen heute können und wissen müssen und was vor zehn Jahren noch kein Thema für sie war:

1. Kompetenz im Umgang mit mehreren Plattformen, Geräten und Betriebssystemen. Führungskräfte fordern effektive Lösungen und möchten nicht durch veraltete Systeme eingeschränkt werden. Die IT-Abteilung muss offen gegenüber neuen Technologien sein, um sie gewinnbringend einsetzen und unterstützen zu können.

2. Die Ernsthaftigkeit des Themas Sicherheit. Die zunehmende Verbreitung von VPN-Zugängen und der Trend zu Bring Your Own Device (BYOD) hat zur Folge, dass mehr tragbare Geräte in Unternehmensnetzwerken eingesetzt werden und Unternehmensinformationen praktisch von überall und von jedem Gerät aus abrufbar sind – egal ob privat oder arbeitsbezogen. Mobile-Device-Management (MDM) sollte deshalb Bestandteil der IT-Richtlinien sein, um Unternehmensdaten effektiv zu schützen.

3. Flexibler sein. Manchmal befinden sich die besten Lösungen für Unternehmen außerhalb der eigenen Organisation. Das stellt für die IT-Abteilung häufig einen Kontrollverlust und entsprechend ein Problem dar. Das ist allerdings unnötig, solange die Lösung einer sorgfältigen Prüfung unterzogen wurde und gut definierten IT-Richtlinien entspricht.

4. Strategischen Mehrwert bieten. Die Chance ist größer denn je für die IT, nicht bloß ein Kostenfaktor zu sein, sondern strategischen Mehrwert für das Unternehmen und die Ziele einzelner Abteilungen zu bieten. Die IT muss diese Möglichkeit erkennen, um positive Ergebnisse liefern zu können.

5. Integration. Mit der Verbreitung neuer Technologien und Paradigmen werden sich die meisten Organisationen für mehrere Jahre in einem Übergangszustand befinden. Die Fähigkeit der IT, alte und neue Systeme, Cloud- und On-Premise-Bereitstellungen sowie virtuelle und physische Umgebungen zu integrieren, ist entscheidend für die Business Continuity.

6. ROI liefern. Die IT muss ihren Teil zu den übergeordneten Unternehmenszielen beitragen und einen Return on Investment erzielen, um Qualität, Effizienz und Sicherheit zu demonstrieren. Die Steigerung der Produktivität und das Erreichen von Zielen muss sich mit der Unternehmensstrategie decken.

Autor: Patrick Burns, Autotask Vice President of Product Managemen


Folgen Tweets