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Autotask RMM: Warum wir Amazon Web Services nutzen

03. Dezember 2014  
Autotasks Remote Monitoring und Management (RMM)-Lösung liegt in der AWS Cloud. Diese Entscheidung trafen wir, nachdem wir verschiedenste Cloud-Hosting-Plattformen geprüft hatten, darunter beispielsweise Microsoft Azure und Rackspace. Aufgrund des bestehenden Angebotsumfangs und der ehrgeizigen Roadmap entschieden wir uns jedoch letztlich für AWS. 

Wenn Sie das Versagen individueller Systeme bei der Planung der Infrastruktur bereits mit einrechnen, ist es möglich, Störungen zu minimieren oder sogar völlig zu vermeiden. Deshalb ist Autotasks RMM in mehreren AWS-Regionen gehostet, das heißt selbst wenn eine dieser Regionen ausfiele, hätten wir keine Probleme. 

Viele Organisationen haben beim Übergang in die Cloud, sei es nun bei Azure oder AWS, das Problem, dass sie ihre bestehende Lösung einfach in die Cloud gehievt haben – und das funktioniert meist nicht. Wenn eine bestehende Lösung auf zehn Servern in einem Rechenzentrum läuft und es wird entschieden, sie in der Cloud zu hosten, kann die Lösung nicht einfach, so wie sie ist, in die Cloud verschoben werden. Die Lösung muss speziell aufgebaut sein, sodass Sie auch tatsächlich in die Cloud passt und bei einem Ausfall kein großer Schaden passiert. 

Die Größenordnung, die Abdeckung und die Effizienz von AWS erlauben es uns, unsere Services über das Internet weltweit anzubieten. Die Wirtschaftlichkeit und die Reichweite von AWS ermöglichen es uns, flexibel zu agieren, während wir selbst und die Menge an Geräten, die wir managen, weiter wachsen. Mit AWS müssen wir keine Kapitalinvestitionen in Infrastrukturen tätigen und es gibt keine Kostenänderungen, wenn neue Kunden hinzukommen.

Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Durch die regelmäßigen Preisreduzierungen von AWS, die Verbesserungen bei der Anpassung unserer Technologie an die Infrastruktur sowie die Möglichkeiten, Instances zu reservieren und die AWS Spot Markets zu nutzen, reduzieren wir fortlaufend die variablen Kosten pro gemanagtem Gerät. Für unsere Investoren ist das fast schon Magie, dass während wir fortlaufend wachsen, unsere variablen Primärkosten weiterhin fallen, wobei unsere AWS-Kosten stets linear bleiben.

Ian van Reenen ist General Manager, Endpoint Management Product and Engineering bei Autotask 
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