Zurück

So können Sie Ihren IT-Dienstleistern danken – neun Punkte

09. Dezember 2014  
Die Weihnachtszeit ist die richtige Zeit, den Menschen zu danken, die eine Rolle in unserem Leben spielen – und zwar sowohl im persönlichen als auch im beruflichen Bereich. Dazu zählen natürlich auch die IT-Profis, die leider oft vergessen werden.

Mit einem kleinen Augenzwinkern haben wir für Sie neun Punkte zusammengestellt, wie Sie Ihren IT-Dienstleistern Ihre Wertschätzung versichern können. 

  1. Kennen wir uns? Löschen Sie unverlangte Anhänge von E-Mails, bevor Sie sie öffnen – besonders wenn es sich dabei um seltsam anmutende, aber sich offiziell anhörende Quellen wie „Internal Systems Support“ oder „Document Server“ handelt. Falls Sie solche internen Quellen haben, ist Ihnen wahrscheinlich schon bekannt, von wem Sie solche Emails erhalten sollten. Lassen Sie sich nicht von Eindringlingen an der Nase herumführen.

  2. Nutzen Sie Prioritätsstufen angemessen. Anstatt jede Ihrer E-Mails mit der allerhöchsten Prioritätsstufe und einer „Ich-bin-der-einzige-Kunde-weit-und-breit“-Attitüde zu versehen, denken Sie zuvor kurz darüber nach, ob es sich bei Ihrem Anliegen tatsächlich um einen Notfall handelt. Ermöglichen Sie Ihren IT-Dienstleistern, den Kundenanfragen je nach Priorität nachzukommen, um sicherzustellen, dass die dringlichsten Problemfälle tatsächlich zuerst angegangen werden.

  3. Lassen Sie Ihr Weihnachtsmal auf dem Esstisch stehen. Essen Sie Ihren Festtagsschmaus – wie auch jedes andere Essen - nicht über Ihrer Tastatur. Speisen und vor allem Getränke und elektronische Geräte passen einfach nicht gut zusammen! 

  4. Vermitteln Sie mehr Informationen. Beschreiben Sie mit Ihren Tickets Ihr Problem so genau wie möglich. Anstatt zu sagen: „Meine E-Mails funktionieren nicht“, versuchen Sie zum Beispiel: „Seit ich gestern mein Passwort geändert habe, komme ich nicht mehr an meine E-Mails, obwohl ich mein neues Passwort wiederholt bei Aufforderung eingegeben habe.“ Seien Sie anschaulich. Geben Sie der IT so viele Informationen wie nur möglich über die Vorkommnisse, unmittelbar bevor der Problemfall eintrat. Tickets helfen der IT nicht nur dabei, ein Problem zu erkennen und gemäß seiner Priorität einzuordnen, sondern auch dabei, Sie über den Prozess und die Problemlösung in Kenntnis zu setzen.

  5. Wenn Sie die Ursache für ein Problem kennen, sagen Sie es ruhig! Seien Sie offen und ehrlich. Falls der Drucker nicht mehr funktioniert, weil er heruntergefallen ist, ist das durchaus eine wertvolle Information!

  6. Sagen Sie Bescheid, sobald etwas nicht mehr funktioniert. Warten Sie nicht wochenlang, bevor Sie den IT-Profis mitteilen, dass das Telefonnetz nicht mehr richtig funktioniert oder Ihre E-Mails nicht mehr versendet werden. Je schneller die IT weiß, dass es ein Problem gibt, desto schneller kann sie es beheben und alles wieder in Stand setzen.

  7. Richtlinien sind nun mal Richtlinien. Ganz sicher tut es der IT leid, wenn Sie während der Arbeit keinen Zugang zu Ihren Lieblingswebsites haben, aber sie kann bzw. darf die Blockierung dieser Seiten nicht einfach außer Kraft setzen. Jeder spielt gerne „Clash of Clans“, aber manchmal ist es besser, diese Art von Unterhaltung in den eigenen vier Wänden zu belassen.

  8. Behalten Sie ihre Geräte im Auge. Obwohl die Inhalte Ihres Laptops wahrscheinlich verschlüsselt sind, fällt das Vergessen desselben in einem Taxi oder Flughafen in den Bereich der Unternehmenshaftung und es braucht Zeit, neue Hardware entsprechend einzurichten. Bitte behandeln Sie Laptops als die wichtige und teure Hardware, die sie tatsächlich auch sind.

  9. Bedanken Sie sich. Die IT wird oft nur dann angerufen, wenn jemand aufgrund eines Problems einen wirklich schlechten Tag hat. Ein einfaches Dankeschön ist da oft viel wert.
Trending Posts
Folgen Tweets