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Drei Voraussetzungen für die erfolgreiche Nutzung von Big Data

16. Dezember 2014  
Was ist Big Data? „Big Data“ sind riesige Datenmengen, die Bearbeitungs- und Analysetools erfordern, um aus ihnen Erkenntnisse zu erzielen.

Der Begriff „Big Data“ hat sich in den letzten Jahren stark verbreitet und wurde als Lösung für eine Reihe von Problemen in Unternehmen angepriesen. Grund dafür ist, dass immer mehr Daten verwaltet werden müssen und es immer mehr Tools zur Abbildung von Datensätzen gibt. Einige Unternehmen wissen allerdings nicht, wie sie die Vorteile, die Big Data ihnen bietet, entsprechend nutzen können.

„Die meisten Unternehmen haben noch immer mit ‚Small Data‘ Probleme. Viele wissen zwar, was Big Data ist, sind sich aber noch nicht darüber im Klaren, welchen Nutzen sie daraus ziehen und wie sie es einsetzen können,“ so Matt Belkin, CSO von DOMO, in einem kürzlich erschienenen Artikel für Tech Republic

Sollten Sie also über den potenziellen Mehrwert von Big Data für Ihr Unternehmen nachdenken, behalten Sie dabei die folgenden drei Gesichtspunkte im Auge: 

  1. Setzen Sie die richtige Technologie ein.
    Datenquellen sind allgegenwärtig, variieren stark und sind überaus produktiv, was bedeutet, dass sie spezielle Tools für die Schichtung von internen und externen Datensätzen erfordern. Datenanalyse und die Erkenntnisse daraus sind entscheidend, um die Vorteile von „Big Data“ zu nutzen. So ist es zum Beispiel vorteilhaft, von vornherein die richtige Technologie einzusetzen, wenn es um neue Produkt- und Servicemöglichkeiten geht oder die Ursachen für Serviceprobleme in Angriff genommen werden sollen.

  2. Setzen Sie auf Ihre Talente.
    Der tatsächliche Nutzen von Big Data hängt vom menschlichem Verstand ab; deshalb sollten Unternehmen Technologien einsetzen, welche die Zeit reduzieren, die Datenspezialisten dafür verwenden, Daten zu säubern und weiterzuverarbeiten, damit sie sich stärker auf die Analyse fokussieren können. Laut Ping Li, Investor und Kopf von Accel Partners Big Data Fund, kann die Säuberung von Daten und ihre Weiterverarbeitung bis zu 80 Prozent der Zeit eines Spezialisten in Anspruch nehmen, wenn die Zeiteinteilung nicht kontrolliert wird.

  3. Schauen Sie überall nach Einsatzmöglichkeiten.
    Kleinere Unternehmen können davon profitieren, dass große Konzernen für die Einführung von Big Data bereits einiges an Vorarbeit geleistet haben. Eingebettete Sensortechnologien und der Ausbau im Bereich Messtechnik (wie etwa Implantate zur Herzüberwachung, Biochips auf Tieren und Suchgeräten, die Feuerwehrleute unterstützen etc.) haben Big Data industrieübergreifend für nahezu jedes Unternehmen zugänglich und nutzbar gemacht.

Ganz gleich in welcher Branche Sie arbeiten – vom Non-Profit-Sektor bis hin zu Regierungsorganisationen lässt sich die Bedeutung von Big Data und Small Data nicht mehr leugnen.
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