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Geräte verbinden – Daten verbinden

27. Mai 2015  By Ian van Reenen

Das Internet der Dinge (IoT) macht das Gerätemanagement für Organisationen weit komplexer. Der Netzwerkriese Cisco prognostiziert, dass bis zum Jahr 2020 50 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein werden. Einige davon werden smarte Geräte wie Telefone und Computer sein, andere sind Funksensoren. CIOs machen allerdings einen Fehler, wenn sie in drahtlosen Sensoren lediglich Einweg-Kommunikationsgeräte sehen, denn diese werden immer raffinierter und entwickeln die Fähigkeit, miteinander zu kommunizieren.

Einige frühe Anwendungen vom Internet der Dinge:

  • Produktionsunternehmen nutzen die Technologie, um eine selbstständige Maschine-zu-Maschine-Kommunikation zu ermöglichen
  • Produkte, die dem Benutzer ermöglichen, Haushalts- und Unterhaltungselektronik von überall aus zu steuern 
  • Produkte, die tägliche Aktivitäten messen und Schlafüberwachung ermöglichen
  • Fahrzeuge, die mit anderen Fahrzeugen kommunizieren und/oder mit Sensoren in/an der Straße
  • Sensoren, die wertvolle Maschinen wie beispielsweise Windkraftanlagen überwachen, um potenzielle Probleme zu erkennen, bevor diese auftreten

    Ganz gleich, welche Vorteile sie sich davon erhoffen – es ist klar ersichtlich, dass der IT Support bald für sehr viel mehr Arten von Geräten verantwortlich sein wird, die alle koordiniert, überwacht, aktualisiert und gepatcht werden müssen. CIOs sollten außerdem die Punkte Netzwerke, Unified Communication und Sicherheit in Bezug auf das IoT bedenken.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt, der in Betracht gezogen werden sollte, ist, dass digitalisierte Informationen, die direkt vom Produkt eines Unternehmens heruntergeladen werden, eine großartige Möglichkeit sind, herauszufinden, wie Kunden mit dem Produkt interagieren. Die Nachfrage nach Speichermöglichkeiten, Management und Datenanalyse wird daher exponentiell ansteigen. 

    In der Tat sagen die Autoren des „Internet of Things Business Index: A Quiet Revolution Gathers Pace“ von der Economist Intelligence Unit, dass sich Unternehmen auf eine riesige Dateninflation einstellen sollten. „Durch das Anbringen von Sensoren und Tags an Produkten werden noch mehr Daten generiert, als momentan geschaffen und aufgenommen werden“, schreiben sie. „Über die Speicherung, Sicherung und Analyse dieser Daten hinaus sollten sich Unternehmen auch darüber Gedanken machen, wie sie vor dem Hintergrund, dass das Internet der Dinge mehr und mehr zu einer Plattform für den Handel mit Informationen wird, diese Daten kommerziell teilen wollen.“

    Bereiten Sie sich jetzt auf die neuen Möglichkeiten vor


    Das Internet der Dinge wird immer populärer und es ist entscheidend, dass IT-Dienstleister auf die Konvergenz von Mobilgeräten, Cloud und Big Data gut vorbereitet sind. Infolgedessen werden wir sehr wahrscheinlich bald die Verschmelzung von Remote Management, Remote Monitoring, Datenmanagement und Endpoint Management erleben.

    Mit etwas Vorausdenken können sich IT-Unternehmen in eine Position bringen, ihre Kunden dabei zu unterstützen, sich mit dem IoT vertraut zu machen. Da das Internet der Dinge noch immer in seinen Kinderschuhen steckt, ist noch nicht ganz klar, wie genau die Chancen und Möglichkeiten im Einzelnen aussehen werden. Nichtsdestotrotz werden Unternehmen bald anfangen, damit zu experimentieren. Das Ergebnis der Economist Intelligence Unit zeigt, dass sich 75 % der Entscheidungsträger auf Unternehmensseite mit den Möglichkeiten des IoTs auseinandersetzt und 30 % davon ausgehen, dass sich ihnen dadurch neue Möglichkeiten zur Umsatzgenerierung erschließen.

    Während sie ihre Erkundungen fortsetzen, werden CIOs sich nach einer Plattform umsehen, die es ihnen erlaubt:

  • die Unzahl von Geräten, die Daten zur Verfügung stellen, die von den Systemen des Internets der Dinge in Echtzeit produziert werden, leicht zu überwachen
  • Geräte problemlos in ihre Umgebung hinzuzufügen oder zu entfernen
  • Verschiedenste Umgebungen sicher, gepatcht und stabil zu halten
  •  Infrastruktur außer Betrieb zu nehmen, ohne Benutzeraktivitäten zu unterbrechen

    Eine solche Plattform wäre natürlich cloudbasiert. Voraussetzung ist allerdings, dass sich Service Provider und Software-Anbieter weiterentwickeln und weiter annähern, um sich den Herausforderungen und Chancen des IoTs angemessen stellen zu können.
  • Ian van Reenen
    General Manager, Endpoint Management Product and Engineering
    Ian ist dafür verantwortlich, die Produkt-Roadmap für Autotasks Endpoint Management sowie Entwicklung und Bereitstellung bei Autotask voranzutreiben.

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