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Vier Grenzen von ,unbegrenztem‘ Speicherplatz bei File Synch & Share-Lösungen

24. November 2015  By Len DiCostanzo
Auf der Suche nach einem File Synchronization & Sharing (FSS) Service, der Ihren Ansprüchen gerecht wird, wird Ihnen schnell das verführerische Angebot von „unbegrenztem” Speicher auffallen.  

Doch was steckt dahinter? Was Nutzer oftmals erst nach dem Kauf erfahren, ist, dass es viele Möglichkeiten gibt, wie FSS-Anbieter ihren Speicherplatz dann doch limitieren. 

Hier sind vier davon: 

  1. Die häufigste Einschränkung ist die Limitierung der Dateien auf eine Größe von 2 GB. Zwar sind 2-GB-Dateien in Bezug auf Microsoft Office-Dateien tatsächlich recht groß. Wenn es hingegen um Datenbankdateien geht, wirkt die Begrenzung plötzlich deutlich weniger großzügig. 

  2. Und dann wäre da noch die Bandbreitendrosselung, ein Konzept, das Mobilfunkbetreiber entwickelt und perfektioniert haben. Wie der Name schon sagt, meint Drosselung die Verlangsamung des Datenflusses in Echtzeit oder die Verlängerung der Sync-Zeit. So stellen die Anbieter sicher, dass unbegrenzter Speicherplatz eine Illusion bleibt. 

  3. Die häufigste und effektivste Einschränkung ist die Limitierung der Anzahl der Dateien, die Sie tatsächlich synchronisieren dürfen. Dieses Limit ist meist niedrig angesetzt: 5.000 Dateien für einen FSS Service, 20.000 Dateien für einen weiteren und 40.000 Dateien für einen dritten. Geht man von einer durchschnittlichen Größe von 2 MB pro Datei ausaus, dann würde das die lokale Sync auf jeweils 10 GB, 40 GB oder 80 GB beschränken. Das wäre dann deutlich weniger als unlimitiert, oder? Selbst eine Speicherplatzlimitierung von einem Terrabyte würde dann bedeuten, dass Sie dieses Limit nie ausschöpfen. Einige würden jetzt erwidern: „Man kann immer noch so viele Dateien hochladen, wie man möchte!“ Aber seien wir ehrlich – wollen Sie wirklich Gigabyte über Gigabyte an Dateien manuell up- und downloaden? Und was nützt ein FSS Service, wenn Sie mit solchen automatischen Sync-Einschränkungen rechnen müssen?

  4. Und zuletzt: Fast alle Services werden Ihnen auch gelöschte und alte Dateien anrechnen. Das kann Ihr Datenvolumen schnell verdoppeln. Bei Services mit einem oder fünf Terrabyte wird daher bereits ein Teil von alten oder gelöschten Daten belegt. 

    Unterm Strich sollten Sie diese „All you can eat“-Versprechen skeptisch analysieren. Leider gibt es wenige Services, die ohne diese Begrenzungen arbeiten. Bei Autotask bekommen Sie hingegen genau das, wofür Sie bezahlt haben. Eine Limitierung der Dateiengröße, der Anzahl der Dateien oder eine Bandbreitendrosselung gibt es bei Autotask nicht. Und auch gelöschte oder alte Dateien werden nicht auf Ihr Datenvolumen angerechnet. Autotask bietet Ihnen also wirklich unlimitierten Speicherplatz. 
     

Len DiCostanzo
Senior Vice President, Community & Business Development 
Len DiCostanzo ist eine bekannte Persönlichkeit in der IT-Branche und kann auf über 25 Jahre Erfahrung in diesem Bereich zurückblicken. Len entwickelt und betreut die weltweiten strategischen Partnerschaften von Autotask.  

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