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Ist das die Risiko-Verbindung Ihrer Kunden? Sicherheit für Endgeräte ist entscheidend

27. September 2017  By Jason Lehr
Dieser Artikel ist zunächst auf CHANNELe2e. erschienen 

Cyber-Sicherheit war DAS Thema der letzten Monate. Welchen Folgen haben Cyberangriffe wie die Ransomware-Attacken für Unternehmen und mobiles Arbeiten? Um Ordnung in das Chaos zu bringen: Hier sind die 3 wichtigsten Dinge, die IT-Dienstleister tun sollten, damit sich ihre Kunden schützen können. 

1. Zeit, das Thema Endgeräte-Sicherheit ernst zu nehmen 

Eine Lösung für das Management von mobilen Geräten ist entscheidend, um die mobile Arbeitskraft von Mitarbeitern zu schützen – und etwas noch Wichtigeres: ihr geistiges Eigentum. Die Möglichkeit, mobile Geräte von einem anderen Ort aus zu orten, zu sperren und Inhalte zu löschen ist Voraussetzung für ein sicheres Netzwerk aus Endgeräten. 

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, zwischen einer Vielzahl an Anbietern auszuwählen, die in diesem Bereich Lösungen anbieten. Solche Lösungen weisen verschiedene Funktionen auf, aber richtlinienbasierte Sicherheit sollte ein Standard-Feature sein bei einem Produkt, das Sie auswählen oder einem Kunden anbieten. 

Geofencing-Funktionen können einen Alarm auslösen, basierend auf dem Standort des Geräts.  Selektive Daten-Löschung erlaubt es, Informationen zu  entfernen und Daten wie sensible Wi-Fi-Passwörter und Unternehmensdokumente – Daten und Dateien also, die eigentlich nur in Umgebung genutzt werden sollten, in dem Mitarbeiter keine mobilen Endgeräte nutzen. 

2. Akzeptieren Sie, dass Menschen das schwächste Glied in der Sicherheitskette sein können

Unabhängig davon, wie sicher mobile Endgeräte sind: Die Mitarbeiter Ihrer Kunden sind typischerweise das schwächste Glied, wenn es um Maßnahmen für Cyber-Sicherheit geht.  Überzeugen Sie Ihren Kunden, proaktiv zu sein und ihre Mitarbeiter zu schulen, Phishing-Versuche, verdächtige E-Mails und andere Sicherheitsrisiken zu erkennen. Das verringert das Risiko, Opfer einer solchen Attacke zu werden. 

Unterstützen Sie Ihre Kunden darin, fragwürdige Inhalte zu melden und überzeugen Sie sie davon, ihre Mitarbeiter dafür zu loben und zu belohnen, wenn diese nicht auf riskante Links klicken. So werden Mitarbeiter dazu motiviert, aufmerksam zu bleiben und ein proaktiver Teil der Lösung zu sein. Geschenkgutscheine oder Kinogutscheine eignen sich als kleine Aufmerksamkeit für mehr Datenschutz. Wenn Kunden und Mitarbeiter zum stärksten Glied der Kette werden, sind die Daten von allen jederzeit sicher. 

3. Update für Geräte 

Wenn die Ransomware-Attacken eines gezeigt haben, dann das: Software-Updates sind wichtig. Hersteller von Software für mobile Geräte wie Apple, Google und Microsoft machen normalerweise einen guten Job, wenn es um Software-Updates für Sicherheitslücken geht. Aber es bleibt die Aufgabe des Mobilgerät-Benutzers, es auch zu installieren. 

Lösungen für das Mobilgeräte-Management informieren auch über die Patch-Compliance von Geräten. Weisen Sie Ihre Kunden darauf hin, dass es wichtig ist, Updates zu installieren. Bei älteren Modellen und Geräten ist dieser Support aber nicht immer möglich, was Sie ebenfalls ansprechen sollten. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihren Kunden eine Übersicht zu geben, welche Geräte in Ihrem IT-Bestand noch Support benötigen und welche Risiken es mit sich bringt, wenn dieser nicht erfolgt.. Als IT-Dienstleister liegt es nun an Ihnen, den Kunden einen kosteneffizienten und strategisch klugen Weg aufzuzeigen zu mehr Cybersicherheit. 
Jason Lehr
Director of Technology & Infrastructure
Jason Lehr hat 17 Jahre in der IT-Industrie gearbeitet und in diversen Positionen Unternehmen und Einrichtungen unterstützt, die hochverfügbare und unternehmenskritische Systeme managen. Bei Autotask managt er globale Rechenzentren wie auch internen IT-Support in acht Büros auf der ganzen Welt. Folgen Sie Jason auf Twitter, @AutotaskJason

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